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Nordostindien

Weltmissionssonntag 2019

27. Oktober

Die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit!


Der Sonntag der Weltmission wird jedes Jahr im Oktober zeitgleich auf der ganzen Welt begangen. Von mehr als 100 päpstlichen Missionswerken auf allen Kontinenten werden an diesem Tag Spenden für die Unterstützung pastoraler und sozialer Projekte in den ärmsten 1.100 Diözesen der Welt gesammelt.


In diesem Jahr findet der Weltmissionssonntag am 27. Oktober statt. Die Kollekten der Gottesdienste an diesem Tag sind im Bistum Fulda für das katholische Hilfswerk missio, das seinen Sitz in Aachen hat, bestimmt. 2018 sammelte missio Aachen für diese Kollekte rund 3,86 Millionen Euro.


Die Gläubigen setzen damit ein Zeichen der Hoffnung für die Ärmsten und Bedürftigsten in Afrika, Asien und Ozeanien.

 

Beispielregion: Nordostindien


In Deutschland ist die Region vor allem wegen des guten Tees bekannt, der in den Teegärten von Assam angebaut wird. Weniger bekannt ist, dass in Nordostindien mehr als 200 indigene Völker leben. Ihre Gesichtszüge erinnern eher an Chinesen oder Burmesen. Auch in Sprache und Kultur unterscheiden sich die indigenen Gruppen deutlich vom Rest Indiens. Ein großer kultureller Reichtum.


Doch die Völker fühlen sich im eigenen Land häufig als Bürger zweiter Klasse. Denn die Vielfalt im Nordosten wird von der Regierung in Delhi eher als Bedrohung gesehen. Immer wieder kommt es zu Spannungen mit der Zentralregierung und Separationsbewegungen. Auch zwischen den Gruppen selbst entladen sich Konflikte oft gewaltsam.


Auch die Mehrheit der Christen gehört zu den indigenen Gemeinschaften. Der Anteil der christlichen Bevölkerung in den sieben Bundesstaaten bewegt sich zwischen rund 90 Prozent in Nagaland und einer kleinen Minderheit von vier Prozent in Assam. Überwiegend sind es protestantische Gemeinschaften.


Die katholische Kirche ist hier erst seit 1890 dauerhaft präsent. Trotzdem wächst sie vergleichsweise schnell. Mit ihrer Arbeit in den Bereichen Bildung und Gesundheit und ihren Initiativen für Frieden und Dialog hat sie sich viel Anerkennung erworben.

 

Im Bistum Fulda zu Gast: Bischof John Thomas Kattrukudiyil



Mit Gründung der Diözese 2005 wurde Bischof John Thomas Kattrukudiyil, 71, ihr erster Bischof. Dabei gab es in Itanagar bis vor einigen Jahrzehnten keine Christen. Missionaren war der Zugang zu den Ausläufern des Himalaya im indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh lange verboten.


Heute sind neun Prozent der Bewohner entlang der Grenzen zu Bhutan und China Katholiken. „Und jährlich kommen Tausende hinzu“, ergänzt Bischof John Thomas – nicht ohne dabei auf die Pionierleistung bei der Glaubensverkündung vieler Priester, Ordensleute und Laien zu verweisen.


 

Materialien zum Download


Anregungen für die Arbeit in den Pfarreien, Bausteine für Gottesdienste und Jugendgottesdienste sowie weitere Informationen zu Nordostindien und dem diesjährigen Weltmissionssonntag finden Sie hier zum Download.

 

Kontakt


Bei Fragen zum Weltmissionssonntag, zu den verschiedenen Angeboten des Bistums und zum Besuch von Bischof Kattrukudiyil können Sie sich gerne an uns wenden!


Wir freuen uns auch über Bilder, Veranstaltungshinweise 

und Berichte Ihrer Aktion!

missio im Bistum Fulda

Steffen Jahn

Paulustor 5

36037 Fulda


0661/87-386

missio@bistum-fulda.de

 

Bistum Fulda


Bischöfliches Generalvikariat 

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Postfach 11 53

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Telefon: 0661 / 87-0

Telefax: 0661 / 87-578

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© Bistum Fulda

 

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