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Mission, Entwicklung, Frieden

Weltkirche

Der Begriff Weltkirche zeigt und macht deutlich, dass sich die katholische Kirche als eine große Gemeinschaft im Glauben versteht. Diese Zusammengehörigkeit kennt keine Grenzen, sondern besteht und wirkt weltweit, auf allen Kontinenten.

Es ist das gemeinsame Gebet im Glauben an Jesus Christus, das die Menschen unterschiedlichster Nationen zu einer Gemeinschaft formt. Die Weltkirche ist also eine Gebetsgemeinschaft, die Gottes Lob verkündet, die Gott dankt, die Gott um den Segen für alle Völker bittet, und die das Evangelium annimmt und weitergibt. In der heiligen Messe wird an ganz zentraler Stelle für die Weltkirche gebetet: "Gedenke deiner Kirche auf der ganzen Erde und vollende dein Volk in der Liebe". Hierin kann jeder erfahren, dass die katholische Kirche nicht auf ein Land, einen Ort oder gar auf einen einzelnen Kirchturm fixiert ist: In diesem kleinen Gebet vergegenwärtigen wir uns, dass wir in unserem Glauben alle zusammengehören.
 
Aus diesem Grund versteht sich die Weltkirche auch als eine Solidargemeinschaft. Sie ist mit ihren Missionaren und mit den verschiedenen Hilfswerken gerade in den armen Ländern präsent und aktiv. Unser Wohlstand in der westlichen Welt verpflichtet uns, den Menschen in anderen Teilen dieser Erde zu helfen. Das ist ein ganz wesentlicher Auftrag der Weltkirche. Solidargemeinschaft meint aber auch, dass wir beispielhaft ein "Miteinander" leben. Wir wollen ein Beispiel dafür geben, dass Menschen in ihren unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Lebenswelten gemeinsam und in Frieden zusammenleben können.

Aufgabe der Weltkirche ist es auch, die frohe Botschaft unter die Menschen zu bringen. Die Arbeit eines Missionars ist aber vor allem erstmal die Tat: Durch seine Hilfe, das Dasein für andere Menschen und seine Solidarität verkündet er Gottes Lob. Die frohe Botschaft des Evangeliums verkündet der Missionar natürlich auch in Worten - in Gottesdiensten, in Gesprächen und immer wieder in seinem missionarischen Alltag.
 
Für die Weltkirche im Bistum Fulda hat die Mission übrigens eine ganz besondere Bedeutung. Der heilige Bonifatius, der Patron des Bistums Fulda, hatte um 716 den Glauben nach Deutschland gebraucht, er war sozusagen der Missionar der Deutschen. Und ähnlich wie Bonifatius damals, ist die Weltkirche von heute gleich zwei missionarischen Tätigkeiten verpflichtet. Sie bringt den Glauben den Menschen auf allen Teilen dieser Erde, aber sie muss sich auch um den Glauben ihrer Gemeinschaft kümmern. Gerade in den christlich geprägten Ländern in Europa versinkt der Glaube mehr und mehr. Auch hier wird die Weltkirche aktiv und versucht, den Glauben dort wiederzubeleben, wo er dem langsamen Verbleichen ausgesetzt ist. Diese "innere Mission" ist in unserer gegenwärtigen Zeit eine der größten Herausforderungen der Weltkirche.
 

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Papst Benedikt dankt für Geburtstagswünsche
Für die Wünsche aus Anlass seines 85. Geburtstages hat Papst Benedikt XVI. dem Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen durch einen von Erzbischof Angelo Becciu unterzeichneten Brief seinen Dank übermittelt.
Weihbischof Diez weiht Filialkirche in Gerstengrund
Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez wird am Mittwoch, 16. Mai, um 17.30 Uhr die Filialkirche Maria Hilfe der Christen in Gerstengrund weihen.
Bischof Algermissen beim Katholikentag in Mannheim
Bischof Heinz Josef Algermissen wird am Samstag, 19. Mai, am Vormittag den Stand des Bistums Fulda auf dem 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim besuchen.
Feiertagsgedanken in hr1
Innerhalb des Magazins „hr1 am Feiertag“ wird Pfarrer Manuel Neumann (Meerholz-Hailer) an Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 17. Mai, um 7.45 Uhr im zehnminütigen Verkündigungsbeitrag „Feiertagsgedanken“ die Ansprache halten.
„Moment mal!“ in hr3
Innerhalb der Verkündigungssendung „Moment mal!“ im 3. Programm des Hessischen Rundfunks (hr3) wird am 15. und 17. sowie am 20. Mai Oberstudienrat i. K. Klaus Depta (Fulda) zu hören sein.
 

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